INTUMAGIC: Die Intuitions-Ausbildung in Bonn INNOVATIV. INTEGRATIV. INTUITIV.
Themen & Nutzen:
- Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Neurobiologie für exzellente Entscheidungen und Menscheneinschätzung verstehen und nutzen
- Intuitive Wahrnehmung und Kommunikation vor dem Hintergrund komplexer Themen und Zusammenhänge sowie Stress und Zeitdruck (wieder-)entdecken, entwickeln und schulen
- Die Vor- und Nachteile rationaler Entscheidungsmodelle und intuitiv, heuristisch motivierter Entscheidungsprozesse
verstehen und nutzen – best of both worlds
- Flexibiliät und Wahlfreiheit bezüglich der Wahl von Entscheidungsmethoden erlangen
- Die „Grammatik“ einer ganzheitlichen Bewegungssprache (inkl. authentischer Mimik und Gestik) lernen
- Mit dieser Bewegungssprache die eigene Wahrnehmung und Achtsamkeit in Bezug auf extrinsische und intrinsische Prozesse schärfen und schulen
- Im Bewegungsdialog intuitiv somatisch-emotionale Kommunikation (Körpersprache, Gestik, Mimik)
des Gegenübers wahrnehmen und ziel- bzw. lösungsorientiert „beantworten“
- Die eigenen intuitiven Fähigkeiten durch verschiedene Methoden schärfen
- Menschen und Situationen besser einschätzen durch das bewusste Erkennen und „Lesen“ primärer emotionaler Signale
- Die Signale anderer Menschen intuitiv besser wahrnehmen
- Versteckte intuitive Fähigkeiten (wieder) freisetzen
„Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist.“
Louis Pasteur, französischer Mikrobiologe, Erfinder der „Pasteurisierung“

Wie treffen wir „richtige“ Entscheidungen?
Wie viele Fakten benötigen wir? Ab
welcher Menge sind Fakten eher hinderlich?
Wie wichtig ist unser „Bauchgefühl“? Welche
Einflüsse haben unsere Emotionen auf
unsere Entscheidungsfähigkeit? Müssen wir
die Komplexität einer Sachlage kennen, um
den richtigen Entscheidungsweg zu finden?
Gibt es überhaupt „richtig“ oder „falsch“?
Und wer entscheidet das nun wieder?
Die Fähigkeit, schnelle und sich im
nachhinein als sinnvoll erweisende Entscheidungen
zu treffen, ist heute in vielen verschiedenen
Kontexten sehr gefragt. Streng
genommen bezahlen Unternehmen ihre
Führungskräfte oftmals nur dafür, zu entscheiden.
Doch was tun erfolgreiche Manager,
wenn sie „richtig“ entscheiden? Und
wie können wir diese Fähigkeit lernen und
privat wie beruflich nutzen?
Wer denken will muss fühlen
Mit dieser innovativen, von uns über
zwei Jahre entwickelten Trainingsmethode
verfolgen wir ein klares Ziel: Wir werden
die Prozesse der Intuition erkennen und
freistellen. Wir werden unsere Intuition von
Überlagerungen wie Kognitionen und Projektionen
trennen. Wir werden verschiedene
Wege kennenlernen und trainieren, um
Zugang zur eigenen Intuition zu erlangen,
ihr Raum und Wirkmöglichkeit geben, um
zu erkennen, wann wir unserer Intuition
trauen können. Denn so kann sie unsere
Entscheidungsfähigkeit in hohem Maße positiv
beeinflußen und dazu beitragen, dass
wir in allen Lebensbereichen mehr Erfolg,
Glück und Zufriedenheit erleben.
Gestatten Sie uns einen kleinen Ausflug
in die Wissenschaft. Prof. Gerd Gigerenzer
vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
hat 2007 eine erstaunliche Tatsache
nachgewiesen. Eine Gruppe zufällig ausgewählter
Straßenpassanten sollte Namen von
ihnen bekannten, an der Börse gelisteten
Unternehmen nennen. Entsprechend dieser
Nennungen erstellte Gigerenzer ein virtuelles
Aktiendepot. Dieses Depot erzielte eine
wesentlich höhere Performance als ein von
Finanzexperten und Börsenanalysten zusammengestelltes
Portfolio. Und dies mehrmals,
mit unterschiedlichen Probanden. Die
intuitive, simple Faustregel: „Setze auf das,
was du kennst!“ hat sich im Vergleich zu
einer anhand großer Informationsmengen
und komplexer Zusammenhänge gefällten
Entscheidung als überlegen erwiesen.

Wir Menschen wählen bei solchen
„Bauchentscheidungen“ das Prinzip der
Heuristik.
Das bedeutet: Wir nutzen die
evolvierte Entscheidungsfähigkeit des Gehirns.
Prof. Gigerenzer definiert dies folgendermaßen:
„Als Heuristik bezeichnet man eine Methode, komplexe Probleme, die sich nicht vollständig lösen lassen, mit Hilfe einfacher
Regeln und unter Zuhilfenahme nur
weniger Informationen zu entwirren.“
Im Laufe des Seminars werden wir uns
intensiv mit den gängigen Vorgehensweisen
zur heuristischen Entscheidungsfindung
beschäftigen und diese trainieren. Besonders
interessant ist in diesem Fall auch die
Abgrenzung zu der auf emotionalen Prozessen
beruhende Entscheidungsfähigkeit,
die Sie im Rahmen der Recency-Feld-Arbeit
kennenlernen. Selbstverständlich gibt
es auch relevante rationale Methoden wie
die „multiple Regressionsanalyse“ und die
„klassischen Entscheidungsbaum-Induktionsalgorithmen“.
Und selbstverständlich
stellen wir Ihnen diese vor, üben sie gemeinsam
und lernen einzuschätzen, wann
welche Methode zielführend ist.
Doch nicht nur im Rahmen komplexer
wirtschaftlicher oder unternehmerischer Pro-zesse
ist unsere Intuition ein hilfreicher Ratgeber.
Auch im zwischenmenschlichen Dialog,
in Verhandlungen, bei Präsentationen,
für Vorträge und vieles mehr ist es sehr
hilfreich, zu den unbewussten und unterbewussten
Signalen unseres Systems Zugang
zu finden, diese wahrzunehmen und
als internen Berater zu verstehen und zu
nutzen. In diesem Kontext üben wir anhand
computergestützter Simulationen (nach
Dr. Ekman), Gesichtsausdrücke, Mimiken
und die dahinter liegenden Emotionen und
Empfindungen schnell zu erkennen, sie zu
lesen und zu spiegeln. Wir lernen, emotionale
Situationen schneller zu erkennen, zu
analysieren und entsprechend angemessen
auf sie zu reagieren. Und wie die von Prof.
Rizolatti entdeckten Spiegelneurone in Ihrem
Gehirn Sie optimal dabei unterstützen
können.
Exklusive Hilfestellung erfahren wir dabei
durch die Arbeit mit einer ganzheitlichen
Bewegungssprache, die auf den Prinzipien
der Gegensätze und Wechselwirkungen unseres
Lebens beruht. Mit Hilfe der schnell zu
erlernenden Grammatik dieser Sprache, die
unsere natürlichen Gesten und Mimiken
involviert,
entwickeln wir unser eigenes,
authentisches Vokabular und erleben einen
neuen Zugang zu unseren eigenen intuitiven
und emotionalen Prozessen. Im Dialog mit
anderen Teilnehmern können wir dies direkt,
kreativ und intuitiv ausdrücken, erhalten
sofortiges Feedback und lernen, unseren
ursprünglichen und intuitiv ausgeprägten
Verhaltenspräferenzen Zeit und Raum zu
geben – jenseits von Beurteilung durch uns
selbst und andere und damit jenseits einer
Dimension von richtig und falsch.
Die Ausbildung geht über 5 Wochenenden
mit genügend Integrations- und Übungszeit dazwischen.
Weitere Informationen zu diesen Themengebieten
erhalten Sie bei uns und in folgenden Publikationen:
- Frederic Vester „Die Kunst, vernetzt zu
denken – Ideen und Werkzeuge für einen
neuen Umgang mit Komplexität“, Deutsche
Verlagsanstalt
- Joachim Bauer „Warum ich fühle, was Du
fühlst - Intuitive Kommunikation und das
Geheimnis der Spiegelneurone“, Heyne-
Bücher Allgemeine Reihe
- Antonio R. Damasio und Hainer Kober
„Der Spinoza-Effekt – Wie Gefühle unser
Leben bestimmen“, List bei Ullstein
- Bas Kast „Wie der Bauch dem Kopf beim
Denken hilft“, Verlag S. Fischer
Ihre Trainer
Katja Dyckhoff, Thomas Westerhausen,
Florian Glück
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