Inhalte der NLP-Ausbildungen

Inhalte des NLP-Basis-Kurses
(bei den Inlands Ausbildungen separat zu buchen, im Ausland inklusive)

Einführung in das NLP mit den wesentlichen Basistechniken. Diese beziehen sich sowohl auf Selbstmanagement, privates Umfeld, wie auch auf Business, Beruf und Unternehmenskommunikation. Der Fokus liegt auf der Einführung in das NLP mit seinen wesentlichen Basistechniken. Diese beziehen wir sowohl auf Selbstmanagement, privates Umfeld, wie auch auf Berufs- und Unternehmenskontexte:

  • Verbale und non-verbale Signale in der Kommunikation verstehen und nutzen: Kontakt (Rapport) herstellen und aufrechterhalten
  • Wann folge ich und wann führe ich in der Kommunikation: Pacing und Leading, unter Berücksichtigung (Kalibrierung) der Repräsentationssysteme und physiologischen Veränderungen
  • Strukturierung der unterschiedlichen Existenzebenen sowohl einer Einzelperson als auch von Gruppierungen und Unternehmen zwecks effektiver Lösungs- und Veränderungsansätze: Logische Ebenen
  • Konstruktiv und annehmbar Kritik äußern können: Aktives und passives sinnesspezifisches Feedback, lösungsorientiertes Vorgehen/Verhalten
  • Zielearbeit: Was benötigen Menschen, um ihre Ziele umzusetzen? Zielrahmen, Kriterien für Zielerreichung, strategische Planungskriterien, gezieltes Setzen von Meilensteinen, Umgang mit „benchmarks“, zielorientiertes und ökologisches Ressourcenmanagement

Voraussetzung für den NLP-Basis-Kurs: keine


Inhalte des NLP-Practitioner-Ausbildung

Aufbauend auf den NLP-Basiskurs vermitteln wir in dieser Ausbildung die wesentlichen Basis- und Standardtechniken des NLP (Kommunikationsformen und Methoden). Diese beziehen wir sowohl auf Selbstmanagement, privates Umfeld, wie auch auf Berufs- und Unternehmenskontexte.

  • Meta-Modell der Sprache (Neurolinguistik: Analyse von Sprachstrukturen), Rhetorische Fertigkeiten und Fragemodelle zwecks zielgerichteter Kommunikation entwickeln
  • Training der Stimme, gesunder und wirkungsvoller Einsatz, Atmung und Eigenton
  • Milton-Modell der Sprache (Neurolinguistik: Analyse von Sprachstrukturen), Analyse und Nutzen von indirekter und allgemein gehaltener Sprache. Analyse des Einsatzes im Alltag (z. B. Verkaufsgespräch)und beispielhaft in Werbung und Marketing
  • Erkennen und Nutzen verschiedener (spontaner) Aufmerksamkeitszustände für Kommunikation, Selbstmanagement und Entspannung
  • Bildhaft und leichter nachvollziehbar kommunizieren: Metaphern kreieren
  • Ankern: Klassisches Konditionieren (Reiz-Reaktion-Kopplung) nach I. Pawlow für Selbstmanagement und Motivationstechniken
  • Unterscheidung von äußeren Geschehnissen und eigener Bewertung: Zielorientierte Steuerung der Wahrnehmung von inneren und äußeren Prozessen, zielgerichtete Fokuslenkung
  • Konfliktmanagement durch bewusstes Einnehmen unterschiedlicher Blickwinkel: Dis-Assoziation, Assoziation, Identifikation; 1.-2.-3.-Position
  • Verschiedene Abstraktionsebenen im Denken, Handeln und Kommunizieren berücksichtigen: Chunking
  • Handlungssteuernde Feinwahrnehmungen erkennen und verändern können: Arbeit mit Submodalitäten
  • Den Rahmen von Bedeutungen und Bewertungen erweitern für Selbstmanagement, Verhandlungsmodelle und Konfliktmanagement: Kontext- und Bedeutungsreframing
  • Herausfinden, Bearbeiten und Installieren von wirkungsvollen Strategien: Kreativitätsstrategien, Entscheidungsstrategien, Strategien einschließlich T.O.T.E.-Modell
  • Umgang mit Zeit und Zeitstrukturen, Optimierung von Organisationsprozessen: Timeline

Voraussetzung für die Teilnahme an der NLP-Practitioner-Ausbildung NLP-Basis-Kurs-Teilnahmebescheinigung oder ein entsprechendes Zertifikat eines anderen qualifizierten Ausbildungsinstituts.

Bei unseren NLP-Practitioner-Ausbildungen auf den Kanaren ist der Basis-Kurs bereits integriert.


Zertifizierung zum NLP-Practitioner.

Bei erfolgreicher Teilnahme und der Erfüllung der Richtlinien und Qualitätskriterien des DVNLP e.V. stellen wir dem Teilnehmer das Practitioner-Zertifikat aus. Kriterien: schriftlicher und mündlicher Test; eine praktische Demonstration mit Techniken des NLP, freigestellt 15 Stunden Supervision (im Seminar enthalten). Bitte beachten Sie: Für das DVNLP Siegel auf dem ausgestellten NLP-Practitioner- Zertifikat muss eine vom DVNLP obligatorisch auferlegte Zertifizierungsgebühr von 26,– EUR an den DVNLP abgeführt werden.


Inhalte der NLP-Master-Ausbildung

In dieser Ausbildung vermitteln wir die fortgeschrittenen Standardtechniken des NLP (Kommunikationsformen und Methoden). Wie immer beziehen wir diese sowohl auf Selbstmanagement, privates Umfeld, wie auch auf Berufs- und Unternehmenskontexte.

  • Verbesserung von Kommunikations- und Führungsqualitäten, Ist-Soll-Analyse von Problemen und Lösungsstrategien, Erkennen unbewusster Wahrnehmungs- und Verhaltensstrukturen, unbewusste und bewusste Verhaltenspräferenzen erkennen und nutzen: Meta-Programme
  • Arbeit mit Teams (Outdoor-Übungen), Gruppen, Systemen. Systemische Faktoren, Teambildungsprozesse, Führung von Teams, Verhaltens-Präferenzen von Teammitgliedern,
  • Mitarbeiterführung, Win-Win-Strategien.
  • Einstieg in die Verhaltens-Typologie.
  • Gezieltes Wertemanagement für Einzelpersonen (verschiedene Rollen: Privat oder beruflich), Teams oder Unternehmen. Kriterien zur Umsetzung dieser Werte: Identifizierung und Nutzung, Hierarchie der Werte, Anpassung und Veränderung von Werten/Kriterien.
  • Erkennen einschränkender Glaubenssätze, Vorannahmen und entsprechende lösungsorientierte Veränderungstechniken: Fortgeschrittene Glaubenssatzarbeit.
  • Herausfinden komplexer Äquivalenzen (Vertiefung des Meta Modells der Sprache)
  • Rhetorische Fertigkeiten in Coaching,Therapie, Beratung und Führungssituationen: Sleight of Mouth.
  • Nutzung von Sprachmustern zur Steuerung interner Prozesse: Vertiefung des Milton-Modells, fortgeschrittene Submodalitäten.
  • Verhandlungsmodelle, Konfliktmanagement durch Bedeutungsraumerweiterung: Das Diamond-Modell.
  • Einführung in Präsentation: Stimm- und Körpersprachetraining: Überzeugend auftreten, moderieren und beraten (Video-Feedback). Demonstrationen alltäglicher und beruflicher Anwendungen durch die Teilnehmer.
  • Kommunikation mit Einzelpersonen oder einer Gruppe auf mehreren Ebenen gleichzeitig, Training der Wahrnehmung und der Flexibilität bei komplexen Kommunikationssituationen: Multi-Level-Kommunikation.
  • Modelling, Vorgehensweise in einem Modelling-Projekt, Adaptieren von menschlichen Spitzenleistungen in das eigene Verhaltensrepertoire.
  • Erweiterte Timeline-Arbeit, Umgang mit Zeit und Zeitstrukturen.
  • Re-Imprinting (Umgang mit Prägungen): Timeline Re-Imprint.
  • Der Unterschied zwischen bedingten und unbedingten emotionalen Zuständen, Ziel: Angemessenes situatives Verhalten: Der Core-Outcome.
  • Modelle zum Lernen und langfristigen Speichern/Memorieren von Informationen: Integrierende Modelle.

Voraussetzung für die Teilnahme an der NLP-Master-Ausbildung Voraussetzung für die Teilnahme an der NLP-Master- Ausbildung ist das NLP-Practitioner Zertifikat nach DVNLP oder ein entsprechendes Zertifikat von einem anderen qualifizierten Ausbildungsinstitut.

Zertifizierung zum NLP-Master

Bei erfolgreicher Teilnahme und der Erfüllung der Richtlinien und Qualitätskriterien des DVNLP stellen wir das NLP-Master-Zertifikat aus. Dieses Zertifikat befähigt zur Teilnahme an der NLP-Trainer- und der Coaching-Ausbildung.

Kriterien: Schriftlicher und mündlicher Test; eine praktische Demonstration mit Techniken des NLP, 15 Stunden Einzel- oder Gruppensupervision (im Seminar enthalten: Wird obligatorisch vom DVNLP verlangt).

Bitte beachten Sie: Für das DVNLP Siegel auf dem ausgestellten NLP-Master- Zertifikat muss eine vom DVNLP obligatorisch auferlegte Zertifizierungsgebühr von 26,– EUR an den DVNLP abgeführt werden.)


Inhalte der NLP-Trainer-Ausbildung

In dieser Ausbildung vermitteln wir im weitesten Sinne Kenntnisse und Methoden zu folgenden Themen: Führungsstil, Teamleitung, Menschen und ihre Bedürfnisse erkennen, Performance, Präsentation, Seminarleitung und Vortragskunst. Wie immer beziehen wir diese sowohl auf Selbstmanagement, privates Umfeld, wie auch auf Berufs- und Unternehmenskontexte.

  • Präsentations-Design: Eröffnungs- und Abschlussrahmen setzen, formulieren von Zielen, Evaluation von Zielen und Ergebnissen
  • Stile der Informationsvermittlung für verschiedene Situationen und Menschen, Führungsstile und ihr situativer Einsatz, die jeweiligen Vor- und Nachteile
  • Methodische Planung von Präsentationen unter Berücksichtigung verschiedener Repräsentationssysteme, Meta-Programme, Lernstrategien, Chunking von Information und Erfahrungen, Nutzbarmachung von Fähigkeiten und Wissen über Kontexte und Zeit hinweg.
  • Programm- und Trainingsplanung, Seminardesign: 4mat-System
  • Professioneller, ausdrucksstarker Einsatz von Gestik und Körpersprache, effektiver, sinnhafter Umgang mit der eigenen Stimme
  • Teamleitung, Teamphasen, Typologie (Insights-Analyse o. Ä.), Verhaltenspräferenzen: Pacing, Rapport und Leading von/mit Gruppen und einzelnen auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Methoden. Verstehen, Gestalten und Führen von Gruppenprozessen
  • Teamprozesse anhand von Outdoor Übungen erleben und analysieren
  • Techniken zum Erzeugen einer Atmosphäre, die das Lernen unterstützt
  • Übungsdesign: Zieldefinition der Übung, offenes und verdecktes Lernen, Integration und Nutzen bereits gelernter Inhalte, Trennung von Wahrnehmung und Bewertung bei Gruppenphänomenen, sinnesspezifisches Feedback für Gruppen und Gruppenprozesse, flexible Anpassung an die Fähigkeiten der Gruppe
  • Carry-over-Techniken: Future Pace der Lernergebnisse (Sicherstellung des Alltagstransfers)
  • Anwendung visueller Präsentationstechniken
  • Metaphorische Prozessinstruktionen und Pre-Framings
  • Geben von Feedback auf verschiedenen Ebenen für Gruppen und Einzelne
  • Interventionen mit Einzelnen und Gruppen planmäßig, sowie proaktiv und reaktiv durchführen
  • Methoden aus anderen Kommunikations-, Coaching- und Therapiesystemen (TA, Behaviourismus u.a.)
  • Störungen, Kritik, Ablehnung und problematische Verhaltensweisen von Gruppenmitgliedern utilisieren können, Konfliktmanagement: QUIZ-Technik
  • Umgang mit „verdeckten Spielen“ von Teilnehmern
  • Verdeckte Kommunikation zielorientiert anwenden
  • Motive und Bedürfnisse des Menschen zur Verbesserung der Kommunikation und Führung herausfinden: Bedürfnispyramide nach A. Maslow, Wertesystem nach C. Graves, zielgerichtete Erweiterung des eigenen Modells der Welt
Fähigkeiten des Trainers und Kriterien für die Evaluierung und Zertifizierung:
  • Rapportfähigkeiten, Fähigkeit zur Demonstration und zum Erklären von Techniken und Inhalten, zwischen Format und Inhalt wechseln können
  • Professionelles Selbstmanagement, emotionale Stabilität, Stressresistenz, Kompromiss- und Entscheidungsfähigkeit
  • Die Verhaltens- und Wissenskompetenz, NLP-Techniken offen und verdeckt anzuwenden.
  • Integration der NLP-Grundannahmen auf Verhaltensebene in Gruppenkontexten
  • Ökologisches Arbeiten mit Einzelnen und Gruppen, Utilisieren von Gruppenprozessen und Teilnehmerressourcen sowie Kompetenz in Gruppenführung und Konfliktmanagement
  • Inhalte und Prozesse auf verschiedenen logischen Ebenen steuern
  • Kenntnisse psychologischer und neurobiologischer Konzepte, psychotherapeutischer Methoden und gängiger Kommunikationsmodelle sowie deren Integration in das NLP-Modell


Voraussetzung für die Teilnahme an der NLP-Trainer- Ausbildung:

NLP-Master-Zertifikat nach DVNLP oder ein entsprechendes Zertifikat eines anderen qualifizierten Ausbildungsinstituts nach den Richtlinien des DVNLP, 2 Jahre NLP-Erfahrung seit Beginn der NLP-Practitioner-Ausbildung.


Zertifizierung zum Trainer: Bei erfolgreicher Teilnahme und der Erfüllung der Richtlinien und Qualitätskriterien des DVNLP (schriftliche Klausuren und mündliche Prüfungen, zwei komplette Präsentationen vor der Ausbildungsgruppe, persönliche psychische Stabilität und professionelle, emotional kompetente Kommunikationsmuster) stellen wir das Trainer-Zertifikat aus. Hierfür sind zusätzlich zur Trainer-Ausbildung und den beschriebenen Prüfungen die vom DVNLP vorgeschrieben 15 Stunden Einzeloder Gruppensupervision durch einen NLP-Lehrtrainer nachzuweisen. Diese sind nicht in der Ausbildung enthalten.

Zur späteren Anerkennung der Qualifikation als Lehrtrainer gelten die entsprechenden Richtlinien und Qualitätskriterien des DVNLP. Der Titel des NLP-Lehrtrainers wird nicht durch Ausbildungsinstitute vergeben.

Bitte beachten Sie: Für das DVNLP-Siegel auf dem ausgestellten NLP-Master-Zertifikat muss eine vom DVNLP obligatorisch auferlegte Zertifizierungsgebühr von 26,– EUR an den DVNLP abgeführt werden.


Die NLP-Ausbildungsstufen

Die Stufe 1 ist Voraussetzung für die NLP-Practitioner- Ausbildung. Stufen 1–3 beinhalten laut den Richtlinien des DVNLP jeweils mindestens 18 Trainingstage und jeweils mindestens 130 Trainings-Stunden. Nach entsprechenden Prüfungen wird das Zertifikat mit dem Siegel des DVNLP ausgezeichnet.

  • Stufe 1: NLP-Basiskurs Der Basiskurs ist bei Auslandsausbildungen in den NLP-Practitioner integriert und muss somit nicht extra in Bonn gebucht werden.
  • Stufe 1a: NLP-Practitioner-Ausbildung (inkl.Basiskurs) NLP-Practitioner-Zertifikat
  • Stufe 2: NLP-Master-Ausbildung NLP-Master-Zertifikat
  • Stufe 3: NLP-Trainer-Ausbildung NLP-Trainer-Zertifikat

NLP-Lehrtraineranerkennung durch den DVNLP e.V.:

Diese Anerkennungsstufe verlangt keine weitere Ausbildung, sondern verschiedene Nachweise über: Trainerausbildung (Zertifikat), Co-Trainings, Supervisionen und andere Qualifikationen.

Die Lehrtrainer-Anerkennung ist erforderlich für Trainer, die NLP-Ausbildungen durchführen möchten und kann nicht von einem Ausbildungsinstitut vergeben werden.